Ein Wochenende: Harry Liebling × Juwelier Huber × Munich Watch Circle
- munichwatchcircle
- vor 7 Tagen
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Tag 1 – Ankommen, Einblicke, Gemeinschaft

Warum dieses Wochenende mehr war als ein Ausflug
Dieses Wochenende war kein Programmpunkt im Kalender.Es war die Fortsetzung einer Beziehung, die über Zeit gewachsen ist.
Als Munich Watch Circle sprechen wir oft über Community, Austausch und Haltung. In Bregenz wurde all das greifbar. Nicht, weil etwas inszeniert war, sondern weil Menschen zusammenkamen, die sich bereits kannten, schätzten – und miteinander Erfahrungen teilen.
Ein entscheidender Aspekt:Hier trafen zwei Communities aufeinander, die sich nicht zufällig überschneiden. Die Community rund um Harry Liebling und unsere MWC-Community verbindet mehr als das gemeinsame Interesse an Uhren. Es ist eine ähnliche Art, Dinge zu betrachten: neugierig, respektvoll, ohne Lautstärke.
Diese Harmonie war von Beginn an spürbar. Nicht als Euphorie, sondern als Selbstverständlichkeit. Viele kannten sich bereits von früheren Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Events. Man musste sich nicht erklären – man konnte direkt einsteigen.
Genau daraus entstand dieses Wochenende.
Wie zwei Communities zusammenfinden

Dass ein solches Wochenende funktioniert, ist kein Zufall.Es braucht jemanden, der Menschen nicht nur zusammenbringt, sondern Dynamiken versteht. Harry Liebling übernimmt diese Rolle seit Jahren – nicht als klassischer Gastgeber, sondern als verbindendes Element zwischen Marken, Sammlern und Communities.
Für uns als Munich Watch Circle ist diese Verbindung besonders wertvoll, weil sie auf Augenhöhe stattfindet. Wir waren nicht eingeladen, um etwas zu konsumieren. Wir waren Teil eines gemeinsamen Rahmens, in dem Austausch im Mittelpunkt stand.
Rund 35 Teilnehmer kamen an diesem Wochenende zusammen, etwa die Hälfte davon aus der MWC-Community. Der Rest setzte sich aus Menschen zusammen, die Harry über Jahre begleitet haben: Sammler, Branchenkenner, Uhrenliebhaber mit unterschiedlichen Hintergründen – aber ähnlicher Haltung.
Dass Juwelier Huber dieses Wochenende möglich gemacht hat, war dabei mehr als organisatorische Unterstützung. Es war ein klares Zeichen von Vertrauen. Vertrauen in das Format, in die Menschen – und in die Idee, dass echte Erlebnisse nachhaltiger sind als jede Präsentation.
Ein bewusster Start: Treffpunkt, Reise, Dynamik

Der Treffpunkt lag in der Nähe von Bregenz. Schon hier wurde deutlich, dass dieses Wochenende anders beginnen würde. Für die Gruppe stand ein eigener, komfortabler Reisebus bereit. Das mag nach einem Detail klingen, war aber konzeptionell entscheidend. Keine individuelle Anreise, kein Zerstreuen, kein Zeitdruck. Stattdessen: ein gemeinsamer Start.
Die Fahrt nach Bregenz wurde so zum ersten echten Programmpunkt. Gespräche entwickelten sich organisch. Bekannte Gesichter trafen auf neue. Themen wechselten mühelos zwischen Uhren, persönlichen Erfahrungen und ganz anderen Dingen. Genau hier entsteht Community – nicht im offiziellen Teil, sondern dazwischen.
Diese bewusste Entschleunigung setzte den Ton für den gesamten Tag. Niemand musste ankommen, um sofort zu funktionieren. Man war bereits Teil der Gruppe, bevor der erste Ort überhaupt erreicht war.
Perspektivenwechsel: Hinter den Kulissen der Seebühne
Nach der gemeinsamen Ankunft folgte der erste inhaltliche Höhepunkt des Tages: der Zugang zu einem Ort, den man sonst nur aus der Distanz kennt. Die Führung über die Seebühne – inklusive Blick hinter die Kulissen – war kein touristisches Programm, sondern ein Perspektivwechsel.
Was sofort beeindruckte, war nicht allein die Größe der Konstruktion, sondern die Konsequenz, mit der hier gedacht und gearbeitet wird. Jeder Weg, jede technische Lösung, jede Bewegung folgt einer klaren Logik. Nichts ist dekorativ, alles ist funktional. Genau das verleiht diesem Ort seine Wirkung.
Wenn Präzision nicht sichtbar sein muss, um zu wirken
Je länger wir uns auf der Bühne und in den technischen Bereichen bewegten, desto klarer wurde ein Gedanke, der den Tag prägen sollte:Das Wesentliche ist oft das, was man nicht sofort sieht.
Auf der Seebühne wie in der Uhrmacherei gilt dasselbe Prinzip. Das Ergebnis muss funktionieren, unabhängig davon, ob jemand die Komplexität dahinter erkennt. Diese Haltung – leise, aber kompromisslos – verbindet beide Welten.
Für unsere Community war das ein starker Moment. Nicht, weil jemand Parallelen erklären musste, sondern weil sie sich von selbst ergaben. Gespräche entstanden beiläufig, fast nebenbei. Genau so, wie guter Austausch entstehen sollte.
Zwei Häuser, eine klare Haltung
Nach dem kulturellen Teil des Tages folgte der Wechsel in eine andere, aber nicht weniger prägende Umgebung: der Besuch der beiden Häuser von Huber in Bregenz.
Was sofort auffiel, war die Atmosphäre. Keine Inszenierung, kein Übermaß. Stattdessen Räume, die Vertrauen ausstrahlen – und Zeit lassen. Zeit, um zu schauen. Zeit, um zu fragen. Zeit, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Die gezeigten Uhren waren hochwertig, vielfältig und durchdacht kuratiert. Doch der eigentliche Eindruck entstand nicht durch einzelne Modelle, sondern durch das Gesamtbild. Hier geht es nicht um Aufmerksamkeit, sondern um Kontinuität und Verantwortung.
Der Tag endet dort, wo Community entsteht

Der Abschluss des Tages war bewusst einfach gehalten: ein gemeinsames Abendessen. Kein offizieller Rahmen, keine Programmpunkte mehr. Und gerade deshalb war dieser Teil so wichtig.
Hier verdichtete sich, was tagsüber angelegt wurde. Gespräche wurden persönlicher, Eindrücke sortierten sich, Perspektiven wurden geteilt. Alte Bekanntschaften vertieften sich, neue entstanden ganz selbstverständlich.
Community zeigt sich nicht in Gruppenfotos, sondern in solchen Momenten. Wenn niemand mehr erklären muss, warum er da ist – sondern einfach bleibt.
Tag 1 als Fundament
Rückblickend war der erste Tag mehr als ein Auftakt. Er war das Fundament für alles, was folgen sollte.
Nicht wegen der Orte – so beeindruckend sie auch waren –, sondern wegen der Art, wie dieser Tag aufgebaut war. Gemeinsam ankommen. Gemeinsam erleben. Und vor allem: gemeinsam Zeit haben.
Dass zwei Communities zusammenkamen, die sich bereits kannten und schätzten, machte den Unterschied. Es gab keine Schwelle, die überwunden werden musste. Keine Rollen, die verteilt wurden. Man war Teil einer Gruppe, die sich über Haltung definiert – nicht über Status oder Expertise.
Was dieser Tag gezeigt hat
Tag 1 hat etwas sichtbar gemacht, das man nicht planen kann, aber sehr wohl ermöglichen: Vertrauen.
Vertrauen zwischen Menschen, die sich aus unterschiedlichen Kontexten kennen. Vertrauen zwischen einer Community und einem Partner wie Juwelier Huber. Und Vertrauen in ein Format, das nicht auf Effekte, sondern auf Inhalte setzt.
Die Mischung aus Kultur, Einblicken und Begegnungen hat diesen Tag getragen. Die Seebühne, die Häuser von Huber, das gemeinsame Abendessen – alles waren Bausteine. Entscheidend war, wie sie miteinander verbunden wurden.
Munich Watch Circle Ausblick: Der Dialog geht weiter

Mit dem Ende des ersten Tages war klar: Dieses Wochenende würde sich nicht in Programmpunkten erschöpfen. Der Ton war gesetzt, die Gruppe war angekommen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Tag 2 sollte tiefer gehen. Mehr Raum für Austausch, für Perspektiven, für Gespräche, die nicht zwischen zwei Terminen stattfinden. Genau dort, wo Community ihre eigentliche Stärke entfaltet.
Davon erzählen wir im nächsten Teil dieser Serie.




















































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